Unsere alten Hunde

Auf dieser Seite möchte ich Ihnen meine (unsere Hunde) vorstellen.

Als ich 5 Jahre alt war, brachte mein Vater unseren ersten Hund mit nach Hause. Es war ein „reinrassiger Mischling“, den er vor dem sicheren Tod rettete, obwohl er erst ca. einen Tag alt war. Meine Mutter fütterte dieses kleine Nichts mit Pipette und viel Geduld.
Kaum zu glauben, aber aus dieser Handvoll wurde eine richtige Hündin. Sie war nicht sehr groß, aber eine entzückende, liebe, treue und wachsame Wegbegleiterin für uns Kinder. Sie folgte uns auf Schritt und Tritt und wo wir waren, war auch unser Hund Senta.

 

 

 

 

 



Leine und Beißkorb kannte Sie nicht. Wozu auch? Sie fuhr ja meistens mit uns im Leiterwagerl mit oder bewegte sich frei am ganzen Riederberg.
Natürlich blieb der Hundenachwuchs nicht aus. Ich glaube, Senta hatte mindestens 4x  Welpen bekommen.  Im Alter von 7 Jahren starb sie an einer Vergiftung.

 

 

 

 

 

 

 Kurz darauf bekamen wir eine wunderschöne kleine Wolfsspitzhündin Namens: Ricco.  Auch dieser Hund wurde eine Spielgefährtin für uns.
Wir lernten ihr einige Kunststücke, wie Holz aus dem Keller holen - das ja eigentlich unsere Arbeit gewesen wäre - , Spielzeug, das wir verlegt hatten, suchen, usw..
Meine Mutter versuchte bei diesem Hund die Geburtenrate zu kontrollieren, was ihr aber nicht immer gelang und so bekamen wir wieder Hundenachwuchs. Die meisten der am Riederberg und in dessen Umgebung lebenden Hunde waren Nachkommen unserer Hündin.
Aus der letzten Paarung (Wolfsspitz mit Leonberger) entstand ein wunderschöner
Wurf. Alle 6 Welpen hatten ein blondes Haarkleid und eine schwarze Schnauze.

„Barry“, ein Rüde aus diesem Wurf, zog bei meinen zukünftigen Schwiegereltern ein. So blieb mir Barry erhalten und wurde ein wunderschöner, großer, gutmütiger, wachsamer Rüde.
Er war es, der später unsere 2 Kinder bewachte. Barry verbrachte Stunden vor dem Kinderwagen und kontrollierte die Wespen und Bienen, wenn Stefanie und Christina im Garten spielten. Wenn ein läufiges Weibchen in der Nähe war, überkam ihm sein Liebestrieb  und er verschwand schon mal für ein paar Stunden.  Kein Zaun war ihm zu hoch, er grub sich einfach unten durch. 1994 mussten wir Barry schweren Herzens einschläfern lassen.

 

 

 

 

 

Und wieder nahm ein neuer Hund Einzug in unser Heim. Diesmal war es ein reinrassiger Deutscher Schäferhund. Er hieß Castor von Denverclan, den aber alle nurliebevoll „Ringo“ nannten und 3 Jahre alt. Wir nahmen ihn bei uns auf, weil er bei seiner Familie nicht mehr erwünscht war. Doch leider hatte er sich schon einige Unarten angeeignet, die er auch nicht verborgen hielt, sondern schamlos auslebte. Er zeigte uns gleich am 2. Tag, wer hier der Herr im Hause war. Ringo besaß keinerlei Gehorsam, im Gegenteil, uns gegenüber war er teilweise sogar oft aggressiv.
Also beschlossen wir, dass er erzogen werden musste. Da aber auf große Worte auch große Taten folgen müssen schickten wir ihn in die Hundeschule. Nach und nach wurde
auch aus Ringo ein angenehmer, aber nicht immer folgsamer Familienhund.
Im Alter von 12 Jahren machten ihm seine Hüften und eine Herzkrankheit sein Leben nicht mehr lebenswert. Der Tierarzt erlöste Ringo im März 2003 von seinem Leiden.

 




 


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